Auf dieser Seite Alle Wege im Zeit- und Kostenvergleich
  1. Alle Wege im Zeit- und Kostenvergleich
  2. Der eigentliche Engpass: die Verifizierung
  3. Schon Bankkunde? Dann geht es in Sekunden
  4. Karte und Apple Pay: Minuten, aber mit Aufpreis
  5. Überweisung: SIC, Instant-Zahlungen und das Wochenende
  6. Bargeld am Automaten: sofort, aber teuer und begrenzt
  7. Sofort gekauft heisst nicht sofort auf der eigenen Wallet
  8. Wenn jemand drängt: Eile als Warnsignal

Kaufwege · Tempo

Krypto sofort kaufen

Die Zahlung ist selten das Problem: Aus dem E-Banking oder per Karte ist Bitcoin in Minuten gekauft. Aufhalten tun Sie die Verifizierung, Bankwerktage und Wochenenden. Alle Wege im Zeit- und Kostenvergleich.

Kontaktlose Debitkarte vor einem Zahlterminal – per Karte oder aus dem E-Banking ist Bitcoin in der Schweiz innert Minuten gekauft
  • ≤ 10 Sek.Dauer einer Instant-Zahlung im SIC laut SIX
  • Aug. 2024seither müssen die grössten Banken Instant-Zahlungen empfangen
  • 24/7Krypto-Handel im E-Banking von PostFinance und ZKB
  • CHF 1’000Barkäufe ohne Ausweis pro 30 Tage

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Gebühr & Spread
Typisch: Banküberweisung 0,5–1,5 %, Karte 2–5 %, Automat 5–10 %

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Seit 2013 am MarktGruppe registriert bei FinCEN (USA) und FCA (UK)

Schätzung ohne Gewähr. Massgebend ist der Kurs beim Anbieter.

«Sofort» bedeutet beim Krypto-Kauf dreierlei: Das Geld ist sofort beim Anbieter, der Kauf wird sofort ausgeführt, und die Coins liegen sofort dort, wo Sie sie haben wollen. Die gute Nachricht: Der Kauf selbst dauert überall nur Sekunden. Die schlechte: Davor stehen meistens eine Identitätsprüfung, die Öffnungszeiten des Zahlungsverkehrs und, am Freitagabend, das Wochenende.

Diese Seite vergleicht alle Wege, die wir für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz prüfen konnten, nach Zeit und Kosten. Und sie zeigt, wie Sie die Wartezeit dorthin verlegen, wo sie nicht stört – vor den Moment, in dem Sie kaufen wollen.

Alle Wege im Zeit- und Kostenvergleich

Bitcoin für CHF 200 kaufen: Tempo und Kosten nach Angaben der Anbieter
WegBis Bitcoin im KontoKosten auf CHF 200Haken
E-Banking (PostFinance, ZKB, Yuh)Sekunden, falls schon KundeCHF 1.90–2; ZKB mind. CHF 10Coins bleiben bei der Bank
Karte, Apple Pay, Google PayMinuten nach der VerifizierungCHF 5–9Kartengebühren, Limiten
Instant-ZahlungSekunden, wenn beide Seiten mitmachenwie Überweisungnur wenige Anbieter bestätigt
SIC-Überweisunggleicher BankwerktagKraken CHF 0.80–1.60; Relai CHF 2nicht am Wochenende
Krypto- oder SBB-Automatsofort, als Paper WalletVärdex rund CHF 26bar max. CHF 1’000 pro 30 Tage

Die Zeiten gelten für ein bereits verifiziertes Konto, die Kosten ohne Unterschied zwischen dem Kurs, zu dem Sie kaufen, und dem Marktkurs. Er ist eine Gebühr, auch wenn er nicht so heisst.. Bei Kraken haben wir mit den Pro-Gebühren von 0,40 bis 0,80 Prozent gerechnet, bei der Karte mit 2,5 Prozent (Mt Pelerin) bis 4,5 Prozent (SwissBorg-Aufladung). Die ZKB verlangt mindestens CHF 10 pro Auftrag – bei CHF 200 sind das 5 Prozent. Den Rechner oben auf der Seite können Sie mit Ihrem eigenen Betrag füttern.

Der eigentliche Engpass: die Verifizierung

Wer zum ersten Mal kauft, wartet fast nie auf das Geld, sondern auf die Prüfung seiner Identität. Schweizer Finanzintermediäre müssen Sie nach der Geldwäschereiverordnung der FINMA identifizieren, sobald Krypto-Wechselgeschäfte CHF 1000 erreichen; zusammenhängende Käufe werden über 30 Tage addiert. Die meisten Apps verlangen das Know Your Customer: Der Anbieter prüft Ihre Identität, meist mit Ausweis und Selfie, bevor Sie handeln dürfen. ohnehin von Anfang an: Relai seit Oktober 2024 für alle Nutzer, Mt Pelerin bei jeder Kartenzahlung, DFX ab CHF 1000, Pocket für regelmässige grössere Einzahlungen per Videoanruf.

Wie lange die Prüfung dauert, sagen die Anbieter selten verbindlich. Automatisierte Verfahren mit Ausweisfoto und Selfie sind oft nach kurzer Zeit durch. Hängen bleibt, wer ein spiegelndes Foto hochlädt, einen abgelaufenen Ausweis verwendet oder bei der Frage nach der Herkunft des Geldes nichts Brauchbares angibt. Dann folgt eine manuelle Prüfung – und die kann Tage dauern.

Der wichtigste Tipp dieser Seite: Erledigen Sie die Verifizierung an einem ruhigen Abend, bevor Sie kaufen wollen. Wenn der Moment dann kommt, dauert der Kauf Minuten.

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Schon Bankkunde? Dann geht es in Sekunden

Am schnellsten ist der Kauf dort, wo Ihr Geld bereits liegt. PostFinance verkauft 22 Kryptowährungen rund um die Uhr in E-Finance und App, für 0,95 Prozent ab USD 50 pro Auftrag. Die ZKB handelt ebenfalls rund um die Uhr Bitcoin, Ether, Solana und Chainlink, für 1 Prozent, mindestens CHF 10, abgerechnet in Dollar. Yuh, die App von Swissquote, bietet 50 Token ab CHF 10 für 1 Prozent. Kein Geld muss irgendwohin überwiesen werden; nach dem Klick steht der Bitcoin im Depot.

Der Haken: Bei PostFinance und der ZKB bleiben die Coins bei der Bank. Ein Transfer auf eine eigene Wallet ist dort nicht vorgesehen, und PostFinance verrechnet zusätzlich 0,15 Prozent Depotgebühr pro Jahr. Wer das akzeptiert, hat mit der Hausbank den schnellsten Weg überhaupt. Welche Bank was anbietet, vergleicht der Ratgeber Krypto-Banken in der Schweiz, die Details zum grössten Anbieter stehen unter PostFinance Krypto.

Karte und Apple Pay: Minuten, aber mit Aufpreis

Ohne passende Bank ist die Karte der kürzeste Weg. Nach der Verifizierung hinterlegen Sie Kreditkarte, Debitkarte, Apple Pay oder Google Pay, bestätigen die Zahlung in der App Ihrer Bank, und die Coins sind meist innert Minuten da. Kraken beschreibt Karteneinzahlungen als «nahezu sofort», bietet sie aber nur für Euro-Konten im EWR an.

Das Tempo hat seinen Preis: Mt Pelerin verlangt 2,5 bis 3,8 Prozent, Relai 3 Prozent zusätzlich zur Servicegebühr von 1 Prozent, SwissBorg 4,5 Prozent auf die Aufladung. Dazu kommen je nach Karte Fremdwährungsgebühren und das Risiko, dass Ihr Kartenherausgeber den Kauf als Bargeldbezug verbucht. Alle Sätze, Limiten und Fallstricke erklärt der Ratgeber Krypto mit Kreditkarte kaufen.

Überweisung: SIC, Instant-Zahlungen und das Wochenende

Die Überweisung in Franken ist der günstigste Weg, aber an den Takt des Zahlungsverkehrs gebunden. Eine normale Zahlung über Swiss Interbank Clearing: das Zahlungssystem der Schweizer Banken für Franken-Überweisungen, betrieben von SIX im Auftrag der Nationalbank. wird nur an Bankwerktagen abgewickelt. Kraken verarbeitet SIC-Gutschriften über die Bank Frick in Echtzeit, allerdings nur zwischen 07 und 15 Uhr UTC – in der Schweiz also 08 bis 16 Uhr im Winter und 09 bis 17 Uhr im Sommer. Die Einzahlung ist ab CHF 1 gratis. Wer morgens überweist, kauft oft noch am selben Tag. Wer nach dem Annahmeschluss seiner Bank oder am Freitagabend überweist, wartet bis zum nächsten Bankwerktag. Feiertage verschieben das zusätzlich.

Instant-Zahlungen sollen das ändern. Seit August 2024 müssen die grössten Schweizer Banken Zahlungen im neuen Verfahren empfangen können, die übrigen ziehen schrittweise nach. Eine solche Zahlung ist laut SIX in höchstens zehn Sekunden ausgeführt, rund um die Uhr, an jedem Tag des Jahres. Für den Krypto-Kauf zählt aber nicht nur Ihre Bank, sondern auch die des Anbieters – und ob dieser eingehende Zahlungen sofort gutschreibt. Ausdrücklich bestätigt haben wir das nur in Ausnahmen: DFX nennt SEPA Instant als Einzahlungsweg, Pocket nimmt Instant-Zahlungen nach eigenen Angaben nur über seine britische Bankverbindung an, nicht über die Schweizer Bank. Fragen Sie im Zweifel beim Anbieter nach, bevor Sie auf Sekunden zählen.

SWIFT ist der langsamste Weg. SwissBorg nimmt Franken nur per SWIFT an eine französische Gesellschaft entgegen; Kraken nennt für SWIFT-Einzahlungen 1 bis 5 Geschäftstage. Für eilige Käufe taugt das nicht.

Wie die Überweisung Schritt für Schritt funktioniert und welche Anbieter Franken per SIC annehmen, steht im Ratgeber Krypto per Banküberweisung kaufen. TWINT taugt übrigens nicht als Abkürzung: Keine der geprüften Börsen oder Apps nimmt es an (Krypto kaufen mit TWINT).

Bargeld am Automaten: sofort, aber teuer und begrenzt

Am Krypto-Automaten haben Sie den Bitcoin tatsächlich sofort in der Hand – als ausgedruckte Ein Blatt Papier mit Empfangsadresse und privatem Schlüssel. Wer das Papier besitzt, besitzt die Coins.. Värdex, mit über 80 Geräten der grösste Betreiber, verkauft Bitcoin und Ether ab CHF 50. Laut Hilfecenter kostet das eine fixe Gebühr von CHF 4 plus eine Kommission von 11 Prozent, bei CHF 200 also rund CHF 26. An jedem SBB-Billettautomaten gibt es Bitcoin und Ether für CHF 20 bis 500, bezahlt bar, mit PostFinance Card oder Maestro; die Gebühr publiziert die Betreiberin SweePay nicht.

Beide Wege haben dieselbe Grenze: Ohne Ausweis sind bar höchstens CHF 1’000 pro 30 Tage möglich. Für einen Versuch reicht das, für mehr nicht. Standorte und Ablauf erklären die Ratgeber Bitcoin-Automaten in der Schweiz und Bitcoin am SBB-Automaten. Nicht sofort ist übrigens die QR-Rechnung von Mt Pelerin am Postschalter: Dort kommen die Coins innert 24 Geschäftsstunden. Alle Bargeld-Wege vergleicht Bitcoin mit Bargeld kaufen.

Sofort gekauft heisst nicht sofort auf der eigenen Wallet

Wer Bitcoin bei einer Börse kauft und dann auf eine eigene Wallet senden will, braucht etwas Geduld. Im Bitcoin-Netz kommt im Schnitt alle zehn Minuten ein neuer Block dazu, und viele Empfänger warten mehrere Bestätigungen ab. Schneller geht es über Zusatznetz für Bitcoin, über das Zahlungen in Sekunden und für Bruchteile eines Rappens fliessen, ohne jede einzelne in der Blockchain zu speichern., das etwa Pocket für Auszahlungen unterstützt.

Einige Apps sparen sich diesen Schritt: Relai, Pocket und Mt Pelerin schicken den Bitcoin direkt in eine Wallet, deren Schlüssel nur Sie kennen. Bei Pocket ist das ein Dauerauftrag in Franken, der automatisch umgetauscht wird, ohne Mindestbetrag, für 1,5 Prozent (Pocket im Test). Relai verlangt 1 Prozent und mindestens CHF 50 (Relai im Test). Wie Sie Coins langfristig sicher aufbewahren, erklärt Krypto-Wallets in der Schweiz.

Wenn jemand drängt: Eile als Warnsignal

Ein letzter Punkt, der mit Tempo zu tun hat. Viele Betrugsmaschen in der Schweiz leben von Zeitdruck: ein Anruf der angeblichen Bank, ein «Polizist», der Ihr Erspartes retten will, ein Online-Berater, der eine einmalige Gelegenheit verspricht. Sie alle verlangen, dass Sie sofort Bitcoin kaufen und an eine Adresse senden, die sie Ihnen geben. Legitime Anbieter tun das nie. Wer Sie drängt, will Ihr Geld. Die gängigen Maschen und was Sie dagegen tun können, beschreibt der Ratgeber Krypto-Betrug in der Schweiz.

Für alle anderen gilt: Schnell kaufen ist in der Schweiz kein Problem mehr. Wer sich einmal verifiziert hat und weiss, welche Zahlungsart zu welcher Uhrzeit funktioniert, hat seinen Bitcoin in Minuten – und zahlt dafür nur dann mehr, wenn es wirklich pressiert. Ein Konto mit SIC-Einzahlung und Franken-Guthaben, etwa bei Kraken, ist dafür eine solide Grundlage.

FAQ

Häufige Fragen

Wie kann ich in der Schweiz sofort Bitcoin kaufen?

Am schnellsten im E-Banking Ihrer Bank, sofern sie Krypto anbietet: PostFinance und die ZKB handeln rund um die Uhr, Yuh ab CHF 10. Ohne solche Bank geht es per Karte oder Apple Pay bei einer verifizierten App in wenigen Minuten, für 2,5 bis 4,5 Prozent Aufschlag. Eine SIC-Überweisung an Kraken ist am selben Bankwerktag da und kostet nichts.

Kann ich Krypto ohne Verifizierung und Wartezeit kaufen?

Nur in kleinen Beträgen. Ab CHF 1000 innert 30 Tagen muss jeder Schweizer Anbieter Ihre Identität prüfen. Darunter geht es bar am Krypto-Automaten oder am SBB-Billettautomaten, mit einer Schweizer Handynummer. Online verlangen die meisten Apps die Verifizierung von Anfang an, Relai etwa seit Oktober 2024 für alle Nutzer, Mt Pelerin bei jeder Kartenzahlung.

Wie lange dauert die Verifizierung (KYC)?

Verbindliche Zeiten nennen die Anbieter selten. Läuft alles automatisch über Ausweisfoto und Selfie, ist sie oft in kurzer Zeit erledigt. Verzögerungen entstehen bei unscharfen Fotos, abgelaufenen Ausweisen, fehlendem Adressnachweis oder Rückfragen zur Herkunft des Geldes. Bei Pocket kann für regelmässige grössere Einzahlungen ein Videoanruf nötig werden. Erledigen Sie die Prüfung, bevor Sie kaufen wollen.

Kann ich am Wochenende Krypto kaufen?

Ja, aber nicht mit jeder Zahlungsart. Karte, Apple Pay, Krypto-Automaten und der Kauf aus dem E-Banking von PostFinance oder ZKB funktionieren rund um die Uhr. Eine normale Überweisung bleibt bis zum nächsten Bankwerktag liegen. Kraken verarbeitet SIC-Gutschriften nur an Bankwerktagen zwischen 07 und 15 Uhr UTC; wer Freitagabend überweist, kauft also frühestens am Montag.

Funktionieren Instant-Zahlungen für Krypto-Käufe?

Erst teilweise. Seit August 2024 müssen die grössten Schweizer Banken Instant-Zahlungen empfangen können, die übrigen ziehen schrittweise nach; eine Zahlung dauert laut SIX höchstens zehn Sekunden. Entscheidend ist aber, ob der Krypto-Anbieter das Geld sofort gutschreibt. Pocket etwa nimmt Instant-Zahlungen nur über seine britische Bankverbindung an, nicht über die Schweizer Bank.

Was ist zugleich schnell und günstig?

Wer schon bei PostFinance, Yuh oder der ZKB ist, kauft sofort und zahlt rund 1 Prozent, behält die Coins aber bei der Bank. Wer eine eigene Wallet will, überweist morgens an einem Bankwerktag Franken per SIC, etwa an Kraken, und kauft am Nachmittag. Die Karte ist nur für kleine erste Käufe sinnvoll, wenn es wirklich pressiert.

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