Auf dieser Seite Fünf Arten von Krypto-Apps
  1. Fünf Arten von Krypto-Apps
  2. Gebühren, Coins und Franken im Vergleich
  3. Bank-Apps: Krypto neben dem Lohnkonto
  4. Neobank: Revolut
  5. Bitcoin-Sparapps: Relai, Pocket, DFX
  6. Börsen-Apps mit vielen Coins
  7. Wallet-Apps: Bridge Wallet und BitBoxApp
  8. Nach Bedarf wählen statt nach Sternen
  9. Sicherheitseinstellungen, die Sie sofort aktivieren sollten
  10. App-Berechtigungen: was eine Krypto-App wirklich braucht
  11. Wer beaufsichtigt die Apps?

Kaufwege · Apps

Krypto-Apps für die Schweiz

Von der PostFinance-App bis zur Bitcoin-Sparapp aus Lupfig: Welche Krypto-App passt, entscheiden nicht die Sterne im App Store, sondern drei Fragen – Gebühr, Coin-Auswahl und wer die Schlüssel hält.

Bitcoin-Symbol über einer Computertastatur – Krypto-Apps machen den Kauf von Bitcoin in der Schweiz zu ein paar Fingertipps
  • 0,95 %Handelsgebühr in der PostFinance-App
  • 1 %bei Relai (nur Bitcoin) und Yuh (50 Token)
  • 1,49 %Revolut im Standard-Abo
  • 650+Kryptowährungen bei Bitpanda

CHF/EUR-Krypto-Rechner

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Gebühr & Spread
Typisch: Banküberweisung 0,5–1,5 %, Karte 2–5 %, Automat 5–10 %

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Krypto kaufen

Seit 2013 am MarktGruppe registriert bei FinCEN (USA) und FCA (UK)

Schätzung ohne Gewähr. Massgebend ist der Kurs beim Anbieter.

«Welche Krypto-App ist die beste?» Die ehrliche Antwort: die, die zu Ihrem Vorhaben passt. Wer einmal im Jahr für CHF 500 Bitcoin kauft und nichts mit Schlüsseln zu tun haben will, braucht etwas anderes als jemand, der jeden Monat spart und die Coins selbst verwahren möchte – oder als jemand, der Solana, XRP und Dogecoin handeln will.

Diese Seite ordnet die Apps, die Personen mit Wohnsitz in der Schweiz offenstehen, in fünf Gruppen, vergleicht Gebühren, Coin-Auswahl und Franken-Einzahlung und erklärt, welche Sicherheitseinstellungen und Berechtigungen wirklich zählen. Alle Zahlen stammen aus den Preislisten der Anbieter. Wo wir etwas nicht bestätigen konnten, steht das dabei.

Fünf Arten von Krypto-Apps

Gebühren, Coins und Franken im Vergleich

Krypto-Apps für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz – Angaben der Anbieter
AppGebühr pro KaufCoinsFranken einzahlenSchlüssel bei
CEX.IOSpot 0,15–0,25 %200–300+Anbieter
PostFinance0,95 % + 0,15 % p. a.22Bank
Swissquote1 % (Standard)55Bank
Yuh1 %, ab CHF 1050Bank
Revolut1,49 % (Standard)nicht bestätigtAnbieter
Relai1 %, ab CHF 50nur BitcoinIhnen
Pocket1,5 %, kein Minimumnur BitcoinIhnen
DFX1,49 %80+Ihnen
SwissBorg0,99 %rund 400nur per SWIFTAnbieter
Bitpanda0–2,49 %, Bitcoin 0,99 %650+Anbieter
KrakenApp 1–1,5 %, Pro 0,40–0,80 %600+ PaareAnbieter
Bridge Wallet0 % bis CHF 500 pro Jahr, dann 1,3 %rund 30Ihnen

Die Gebühr pro Kauf ist nicht alles. Rechnen Sie den Unterschied zwischen dem Kurs, zu dem Sie kaufen, und dem Marktkurs. Er ist eine versteckte Gebühr. mit, die Kosten für die Einzahlung und laufende Depotgebühren. Ein Beispiel mit CHF 300, wie im Rechner oben: In der PostFinance-App kostet der Kauf CHF 2.85, bei Relai CHF 3, bei Revolut im Standard-Abo CHF 4.47. Halten Sie bei PostFinance CHF 300 ein Jahr lang, kommen 45 Rappen Depotgebühr dazu – bei grösseren Beträgen und vielen Jahren wird daraus ein spürbarer Posten.

Bank-Apps: Krypto neben dem Lohnkonto

PostFinance verkauft seit Februar 2024 Krypto in E-Finance und App, seit Februar 2026 sind es 22 Coins. Gehandelt wird rund um die Uhr, für 0,95 Prozent ab USD 50 pro Auftrag, dazu 0,15 Prozent Depotgebühr pro Jahr. Transfers auf eine eigene Wallet sind nicht möglich. Details unter PostFinance Krypto.

Swissquote ist eine Bank mit FINMA-Bewilligung und führt 55 Kryptowährungen. Im Standardtarif kostet ein Trade 1 Prozent, ab hohem Monatsvolumen weniger. Coins lassen sich für USD 10 bis 15 auf eigene Wallets senden; Ether, Polkadot, Solana und Cardano können Sie gegen 20 Prozent der Erträge in Staking geben. Die Depotgebühr von CHF 20 bis 50 pro Quartal gilt fürs ganze Konto (Swissquote im Test).

Yuh, seit Juli 2025 vollständig im Besitz von Swissquote, bietet 50 Token ab CHF 10 für 1 Prozent pro Trade, ohne Depotgebühr; verwahrt wird bei Swissquote. Eine vollständige Coin-Liste veröffentlicht Yuh auf der Krypto-Seite nicht, und ob Transfers auf externe Wallets möglich sind, steht dort nicht (Yuh im Test). Die ZKB und weitere Kantonalbanken vergleicht der Ratgeber Krypto-Banken in der Schweiz.

Neobank: Revolut

Revolut bietet Schweizer Kundschaft ein Franken-Konto, Krypto wird aber von der Revolut Digital Assets Europe Ltd in Zypern erbracht. Im Standard- und Plus-Abo kostet ein Trade 1,49 Prozent, bei Beträgen unter EUR 200 mindestens eine feste Gebühr zwischen EUR 0.99 und 2.99. Premium und Metal zahlen 0,99 Prozent. Für Schweizer Kunden hat Revolut den Stablecoin USDT Ende August 2026 gestrichen. Für gelegentliche Käufe ist die App praktisch, für einen Sparplan sind die Mindestgebühren bei kleinen Beträgen ein Nachteil (Revolut im Test).

Bitcoin-Sparapps: Relai, Pocket, DFX

Diese Apps verkaufen Ihnen Bitcoin und schicken ihn sofort in eine Wallet, deren Schlüssel nur Sie besitzen – Sie verwahren Ihre Coins selbst und kontrollieren die privaten Schlüssel; kein Anbieter kann sie sperren oder verlieren. ohne Umweg.

Relai aus Zürich ist dem VQF angeschlossen und verlangt 1 Prozent (0,9 mit Empfehlungscode), mindestens CHF 50 pro Kauf. Pro Monat ist ein Sparplankauf von CHF 100 ohne Servicegebühr. Karte und Apple Pay kosten 3 Prozent extra, und für Schweizer Konten gilt eine Limite von CHF 100’000 in 365 Tagen (Relai im Test).

Pocket aus Lupfig, ebenfalls VQF-Mitglied, nimmt nur Banküberweisungen an, auch als Dauerauftrag, und tauscht jede Gutschrift für 1,5 Prozent ohne Mindestbetrag in Bitcoin; Auszahlungen gehen auch über Lightning (Pocket im Test).

DFX aus Zug, VQF-Mitglied, führt rund 80 Coins und verlangt von Privatpersonen 1,49 Prozent beim Kauf und 1,99 Prozent beim Verkauf. Bezahlt wird per Überweisung in Franken oder Euro, ab CHF 1000 mit Verifizierung.

Börsen-Apps mit vielen Coins

CEX.IO ist seit 2013 aktiv und listet je nach eigener Seite 200 bis über 300 Kryptowerte, mit Spot-Gebühren ab 0,15 Prozent (Maker) und 0,25 Prozent (Taker). Franken gibt es nicht; eingezahlt wird in Dollar, Euro oder Pfund, per Karte, Apple Pay, Google Pay oder Überweisung. Schweizer Kunden schliessen den Vertrag mit CEX OVRS LLC auf Nevis; Gesellschaften der Gruppe sind in den USA bei FinCEN und in Grossbritannien bei der FCA registriert, eine Schweizer Bewilligung besteht nicht (CEX.IO im Test).

SwissBorg hat seinen Hauptsitz in Lausanne; Vertragspartner für Schweizer ist die französische BlockNodes SAS mit einer MiCA-Bewilligung der AMF. Getauscht wird zu einer festen Gebühr von 0,99 Prozent, von der je nach Rang ein Teil als BORG-Token zurückfliesst. Rund 400 Coins stehen zur Wahl. Franken kommen aber nur per SWIFT an, Kartenaufladungen kosten 4,5 Prozent (SwissBorg im Test).

Bitpanda aus Wien, mit MiCA-Bewilligung der österreichischen FMA, nimmt Franken ab CHF 10 an und erlaubt Käufe ab CHF 1.50. Die Gebühr steckt im Kurs, laut Bitpanda zwischen 0 und 2,49 Prozent, bei Bitcoin 0,99 Prozent. Als Franken-Zahlungsweg nennt der Zahlungsdienstleister wallee PostFinance Pay. Welche Bitpanda-Gesellschaft Schweizer Verträge schliesst, ist nicht öffentlich (Bitpanda im Test).

Kraken nimmt Franken per SIC ab CHF 1 kostenlos entgegen. In der einfachen App kostet ein Kauf 1 bis 1,5 Prozent plus Spread, in Kraken Pro 0,40 Prozent als Maker und 0,80 Prozent als Taker. Die Schweiz wird in den globalen Bedingungen nicht ausdrücklich genannt; nach deren Logik dürfte der Vertragspartner die Payward Trading Ltd auf den Britischen Jungferninseln sein (Kraken im Test).

Coinbase zählt die Schweiz zu den unterstützten Märkten, Franken-Einzahlungen konnten wir aber nicht bestätigen (Coinbase im Test). Crypto.com führt für Schweizer nur ein Euro-Konto, und das Zinsprodukt Crypto Earn ist für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz ausgeschlossen (Crypto.com im Test).

Wallet-Apps: Bridge Wallet und BitBoxApp

Bridge Wallet von Mt Pelerin aus Genf, angeschlossen an die SO-FIT, ist eine Wallet mit Kauffunktion. Per SIC-Überweisung sind die ersten CHF 500 pro Jahr kommissionsfrei, danach 1,3 Prozent und weniger; Karte kostet 2,5 bis 3,8 Prozent. Rund 30 Token sind verfügbar, darunter der Franken-Stablecoin ZCHF, nicht aber Solana, XRP oder Dogecoin (Mt Pelerin im Test).

Die BitBoxApp ist die quelloffene Begleit-App zur Hardware-Wallet BitBox02 von Shift Crypto aus Adliswil. Die Schlüssel bleiben auf dem Gerät, die App zeigt Guthaben und bereitet Transaktionen vor (BitBox im Test). Für grössere Ersparnisse hat das einen klaren Vorteil: Die Schlüssel liegen nicht auf dem Smartphone.

App gewählt? Konto eröffnen, verifizieren und mit einer Franken-Überweisung starten – ohne Kartenzuschlag.

Seit 2013 am MarktGruppe registriert bei FinCEN (USA) und FCA (UK)

Konto eröffnen

Nach Bedarf wählen statt nach Sternen

Bewertungen im App Store sagen viel über Design und Support, wenig über Kosten und Risiken. Diese Fragen helfen mehr:

Und überall gilt: Ein Konto mit Franken-Einzahlung per Überweisung ist günstiger als jede Kartenzahlung, denn Kartenzuschläge liegen zwischen 2,5 und 4,5 Prozent.

Sicherheitseinstellungen, die Sie sofort aktivieren sollten

Ein grosser Teil der Risiken liegt nicht beim Anbieter, sondern bei Ihrem eigenen Zugang: übernommene Logins, Phishing, gefälschte Apps. Fünf Minuten in den Einstellungen schliessen die grössten Lücken:

Die Zwei-Faktor-Authentisierung: Neben dem Passwort braucht es einen zweiten Nachweis, etwa einen Code aus einer App auf Ihrem Handy. per SMS ist besser als nichts, aber anfällig für SIM-Tausch-Betrug. Die Liste von Adressen, an die Ihr Konto Coins senden darf. Neue Adressen werden erst nach einer Bestätigung oder Wartefrist freigeschaltet. für Auszahlungen ist die wirksamste Bremse, wenn jemand doch in Ihr Konto gelangt. Und die 12 oder 24 Wörter, aus denen sich eine Wallet vollständig wiederherstellen lässt. Wer sie kennt, besitzt die Coins. einer Wallet-App gibt niemals jemand ein, der Sie anruft oder anschreibt – kein seriöser Support fragt danach.

App-Berechtigungen: was eine Krypto-App wirklich braucht

Eine Krypto-App braucht Zugriff auf die Kamera für die Identitätsprüfung und zum Scannen von QR-Codes, Mitteilungen für Bestätigungen und Kursalarme sowie die biometrische Entsperrung. Kontakte, dauerhaften Standort, das Lesen Ihrer SMS oder Bildschirmaufnahmen braucht sie für den Kauf von Bitcoin nicht. Verlangt eine App solche Rechte, fragen Sie sich, wozu.

Besonders heikel sind die Bedienungshilfen von Android: Schadprogramme missbrauchen sie, um Eingaben mitzulesen und Bestätigungen selbst anzutippen. Geben Sie dieses Recht keiner App, die Sie nicht genau kennen. Und installieren Sie nie auf Anweisung eines Anrufers ein Fernwartungsprogramm – das ist eine bekannte Masche, mit der Betrüger Konten leeren. Mehr dazu unter Krypto-Betrug in der Schweiz.

Wer beaufsichtigt die Apps?

Der Status unterscheidet sich stark. PostFinance, Swissquote und die ZKB sind Banken mit FINMA-Aufsicht. Relai, Pocket und DFX sind dem VQF angeschlossen, Mt Pelerin der SO-FIT – eine Aufsicht über Geldwäscherei-Pflichten, nicht über Kapital oder Solvenz. SwissBorg, Bitpanda, Revolut und Crypto.com arbeiten mit Bewilligungen nach der EU-Verordnung MiCA, die in der Schweiz nicht gilt; entscheidend ist, mit welcher Gesellschaft Sie den Vertrag schliessen. CEX.IO bedient Schweizer über eine Gesellschaft auf Nevis, die keine Aufsichtsbehörde nennt. Was die Unterschiede bedeuten, erklärt FINMA und Krypto-Regulierung.

FAQ

Häufige Fragen

Welche Krypto-App ist die beste für die Schweiz?

Eine für alle gibt es nicht. Wer schon Kunde ist, kauft bei PostFinance für 0,95 Prozent oder bei Yuh für 1 Prozent ab CHF 10. Wer nur Bitcoin sparen und selbst verwahren will, ist bei Relai oder Pocket richtig. Wer viele Coins will, schaut sich SwissBorg, Bitpanda oder Kraken an. Entscheidend sind Gebühr, Franken-Einzahlung und wer die Schlüssel hält.

Welche Krypto-App eignet sich für Anfänger?

Am einfachsten ist eine App, die zu Ihrem bestehenden Konto gehört, etwa PostFinance oder Yuh: kein neues Konto, keine Wiederherstellungswörter, Coins im Depot. Yuh startet ab CHF 10 mit 1 Prozent. Relai ist ebenfalls übersichtlich, verlangt aber, dass Sie 12 Wiederherstellungswörter sicher aufbewahren. Börsen-Apps mit Hunderten Coins und Orderbuch sind für den Einstieg eher überladen.

Welche Krypto-App hat die tiefsten Gebühren?

Für Bitcoin-Käufe mittlerer Grösse Kraken Pro mit 0,40 bis 0,80 Prozent bei kostenloser SIC-Einzahlung. Danach folgen PostFinance mit 0,95 Prozent plus 0,15 Prozent Depotgebühr pro Jahr, SwissBorg mit 0,99 Prozent und Relai mit 1 Prozent. Revolut verlangt im Standard-Abo 1,49 Prozent. Rechnen Sie immer Einzahlungskosten mit: Bei SwissBorg kommen Franken nur per SWIFT an.

Kann ich in Krypto-Apps mit Franken einzahlen?

Bei den meisten ja: PostFinance, ZKB, Swissquote, Yuh und Revolut kaufen aus dem Franken-Konto, Relai, Pocket, DFX, Mt Pelerin und Kraken nehmen Franken per Überweisung, Bitpanda ab CHF 10. SwissBorg akzeptiert Franken nur per SWIFT. Crypto.com führt für Schweizer nur ein Euro-Konto, CEX.IO bietet keine Franken, und bei Coinbase konnten wir Franken-Einzahlungen nicht bestätigen.

Sind Krypto-Apps in der Schweiz reguliert?

Sehr unterschiedlich. PostFinance, Swissquote und die ZKB sind Banken unter FINMA-Aufsicht. Relai, Pocket und DFX sind dem VQF angeschlossen, Mt Pelerin der SO-FIT, YouHodler der PolyReg – das betrifft nur die Geldwäscherei. SwissBorg, Bitpanda und Revolut arbeiten mit EU-Bewilligungen. CEX.IO bedient Schweizer über eine Gesellschaft auf Nevis, die keine Aufsichtsbehörde nennt.

Wie sichere ich meine Krypto-App richtig ab?

Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Anmeldung mit einer Authenticator-App statt per SMS, sperren Sie die App mit Fingerabdruck oder PIN und hinterlegen Sie, wo angeboten, eine Liste erlaubter Auszahlungsadressen. Laden Sie Apps nur über den Link auf der offiziellen Website herunter. Bei Apps mit Selbstverwahrung gehören die Wiederherstellungswörter auf Papier oder Metall, nie in die Cloud.

Bereit, es selbst auszuprobieren? Ein Konto ist in wenigen Minuten eröffnet.

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