Auf dieser Seite Welche Anbieter Karten akzeptieren und was sie verlangen
  1. Welche Anbieter Karten akzeptieren und was sie verlangen
  2. Rechenbeispiel: CHF 500 per Karte oder Überweisung
  3. Was Ihre Kreditkarte zusätzlich kosten kann
  4. Debitkarte: Debit Mastercard, Visa Debit, PostFinance Card
  5. Apple Pay und Google Pay
  6. So läuft ein Kartenkauf ab
  7. 3-D Secure, Limiten und abgelehnte Zahlungen
  8. Wann die Karte sinnvoll ist – und wann nicht

Zahlungswege · Karte

Krypto mit Kreditkarte kaufen

Mit Karte oder Apple Pay sind die ersten Bitcoin oft in wenigen Minuten da. Der Preis: 2,5 bis 4,5 Prozent Aufschlag beim Anbieter – und je nach Karte weitere Gebühren Ihres Kartenherausgebers.

Mehrere Kreditkarten von Mastercard und Visa übereinander – mit solchen Karten lässt sich Krypto online kaufen, allerdings mit Aufpreis
  • 2,5–3,8 %Mt Pelerin für Karte, Apple Pay und Google Pay
  • +3 %Kartenzuschlag bei Relai auf die Servicegebühr
  • 4,5 %SwissBorg-Kartenaufladung bei Wohnsitz Schweiz
  • CHF 0Kraken-Einzahlung per SIC zum Vergleich

Per Überweisung in Franken fällt der Kartenzuschlag weg.

Krypto kaufen

Seit 2013 am MarktGruppe registriert bei FinCEN (USA) und FCA (UK)

Was kostet der Kauf? Zahlungswege im Vergleich

  • Börse via Banküberweisung (SIC/SEPA)z. B. Kraken, SwissBorg, Relai
    –0.25–1.5 %
  • Schweizer Bank / Neobankz. B. PostFinance, Swissquote, Yuh, Kantonalbanken
    –0.55–1.8 %
  • Kredit-/Debitkarte, Apple/Google PayKartenzuschlag plus Handelsgebühr
    –2.5–6 %
  • Krypto-Gutschein am KioskBargeld, ohne Bankkonto; ca. 6,9 % + CHF 1
    –6–7.5 % + CHF 1
  • Bitcoin-Automatz. B. Värdex: bis 11 % + CHF 4 je nach Standort
    –5–11 % + CHF 4

Spannen aus veröffentlichten Preisangaben von Schweizer und internationalen Anbietern (inkl. Spread). Einzelne Anbieter können darüber oder darunter liegen.

Neben dem Kauf im E-Banking der eigenen Bank ist die Kreditkarte der Weg mit der kürzesten Wartezeit: Karte erfassen, Zahlung in der Banking-App bestätigen, und die Coins stehen im Konto. Kein Überweisungsschein, kein Warten auf den nächsten Bankwerktag. Für einen ersten Kauf von ein paar hundert Franken ist das verlockend, und die meisten Krypto-Apps stellen die Karte deshalb ganz nach vorne.

Billig ist es nicht. Die Anbieter schlagen für Karte, Apple Pay und Google Pay zwischen 2,5 und 4,5 Prozent auf, und Ihr Kartenherausgeber kann weitere Gebühren verrechnen, die in keiner Krypto-App stehen. Diese Seite zeigt die geprüften Sätze für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, rechnet ein Beispiel mit CHF 500 durch und erklärt, worauf Sie bei der eigenen Karte achten sollten. Um Krypto-Karten, mit denen Sie Bitcoin im Laden ausgeben, geht es hier nicht – die vergleichen wir unter Krypto-Karten in der Schweiz.

Welche Anbieter Karten akzeptieren und was sie verlangen

Kartenkauf für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz – Angaben der Anbieter
AnbieterKarte, Apple Pay, Google PayBei CHF 500Zu beachten
CEX.IO2,99 % oder 0,49–4,99 % plus Servicegebührerst an der Kasse sichtbarkein CHF, Belastung in USD, EUR oder GBP
Mt Pelerin2,5 % bis CHF 500 Jahresvolumen, dann 3,8 %CHF 12.50immer mit KYC, max. CHF 5’000 pro Kauf
Relai1 % Service plus 3 % KartenzuschlagCHF 20nur Bitcoin, ab CHF 50
SwissBorg4,5 % Aufladung, dann 0,99 % Tauschrund CHF 27Mindestgebühr EUR 5
Kraken3,75 % plus EUR 0.25nicht für CHFKarte nur für EUR-Konten im EWR

CEX.IO ist seit 2013 aktiv und akzeptiert Visa, Mastercard, Apple Pay und Google Pay. Die eigenen Seiten widersprechen sich allerdings: Produktseiten nennen 2,99 Prozent für Visa und Mastercard, die Gebührentabelle auf der Startseite «0,49 % bis 4,99 % plus Servicegebühr». Verbindlich ist, was die Kasse vor der Bestätigung anzeigt. Franken gibt es nicht, Ihre Karte wird in Dollar, Euro oder Pfund belastet. Schweizer Kundinnen und Kunden schliessen den Vertrag mit CEX OVRS LLC auf Nevis ab; die Gruppe ist in den USA bei FinCEN und in Grossbritannien bei der FCA registriert, eine Schweizer Bewilligung oder SRO-Mitgliedschaft hat sie nicht. In den ersten drei Monaten nach der Verifizierung gelten zudem Limiten von USD 1’000 pro Tag und USD 3’000 pro Monat. Mehr im Test von CEX.IO.

Mt Pelerin aus Genf hat eine Eigenheit: Die Kartengebühr steigt mit dem Jahresvolumen, statt zu sinken. Die ersten CHF 500 pro Jahr kosten 2,5 Prozent, von CHF 501 bis 5’000 sind es 3,8 Prozent, darüber 3,6 und 3,4 Prozent. Die Mindestgebühr liegt bei CHF 1.20, pro Kartenkauf sind höchstens CHF 5’000 möglich, und anders als bei der Überweisung braucht es immer eine Identifikation. Die Coins landen direkt in der eigenen Bridge Wallet – Details im Test von Mt Pelerin.

Relai aus Zürich verkauft nur Bitcoin. Zur Servicegebühr von 1 Prozent kommen bei Karte, Apple Pay und Google Pay 3 Prozent dazu, der Mindestbetrag liegt bei CHF 50. Auch hier geht der Bitcoin in eine Wallet, deren Schlüssel nur Sie haben (Relai im Test).

SwissBorg verlangt für Kartenaufladungen bei Wohnsitz Schweiz 4,5 Prozent im Standard-Rang, mindestens EUR 5; in höheren Rängen sinkt der Satz bis auf 3,75 Prozent. Erst danach wird getauscht, zur festen Gebühr von 0,99 Prozent. Weil Franken per Überweisung nur via SWIFT an eine französische Gesellschaft ankommen, greifen viele zur Karte – teurer ist sie trotzdem (SwissBorg im Test).

Kraken führt Debitkarten nur für Euro-Einzahlungen im EWR, zu 3,75 Prozent plus EUR 0.25. Für Franken gibt es keine Kartenoption; dafür schreibt Kraken SIC-Überweisungen ab CHF 1 kostenlos am selben Tag gut (Kraken im Test).

Zwei weitere Anbieter tauchen oft in Suchergebnissen auf. Crypto.com bietet Karte, Apple Pay und Google Pay seit Juni 2026 auch Kunden in der Schweiz an, nennt aber keine Gebühr, und das Konto läuft in Euro. YouHodler aus Lausanne nennt auf der Zahlungsseite 0,5 Prozent für Karten und Apple Pay, ein Hilfeartikel dagegen 4,5 Prozent für Karteneinzahlungen über einen Dienstleister. Der Schwerpunkt von YouHodler liegt zudem auf Hebelprodukten und Krediten (YouHodler im Test).

Rechenbeispiel: CHF 500 per Karte oder Überweisung

Nehmen wir einen ersten Kauf über CHF 500 Bitcoin. Per Karte kostet er bei Mt Pelerin CHF 12.50, bei Relai CHF 20 und bei SwissBorg rund CHF 27 – CHF 22.50 für die Aufladung und knapp CHF 5 für den Tausch. Dazu kommt bei allen ein Unterschied zwischen dem Kurs, zu dem Sie kaufen, und dem Marktkurs. Er ist eine versteckte Gebühr, auch wenn er nicht so heisst., der nicht separat ausgewiesen wird.

Derselbe Kauf per Überweisung: Mt Pelerin verlangt für die ersten CHF 500 pro Jahr per Banküberweisung keine Kommission, Relai 1 Prozent oder CHF 5. Bei Kraken ist die SIC-Einzahlung gratis, der Handel kostet auf Kraken Pro 0,40 bis 0,80 Prozent, also CHF 2 bis 4.

Bei einem einzelnen Kauf geht es um zehn, zwanzig Franken. Bei einem Sparplan sieht es anders aus: Wer jeden Monat CHF 200 bei Relai per Karte kauft, zahlt im Jahr rund CHF 96 Gebühren; per Überweisung sind es höchstens CHF 24, mit dem gebührenfreien Sparplankauf von CHF 100 pro Monat noch weniger. Den Ablauf per Überweisung erklärt der Ratgeber Krypto per Banküberweisung kaufen.

Was Ihre Kreditkarte zusätzlich kosten kann

Die Gebühr des Krypto-Anbieters ist nur die halbe Rechnung. Die andere Hälfte steht in den Bedingungen Ihrer Karte, und die prüfen viele erst, wenn die Monatsrechnung kommt.

Bargeldbezug statt Einkauf. Krypto-Käufe laufen im Kartennetz meist unter einer Händlerkategorie für bargeldähnliche Geschäfte, im Fachjargon Bargeldähnliche Transaktion: Zahlungen für Dinge, die sich wie Bargeld verwenden lassen, etwa Devisen, Reisechecks oder Kryptowährungen.. Manche Kartenherausgeber behandeln solche Zahlungen deshalb wie einen Bargeldbezug: mit der Bargeldgebühr Ihrer Karte und, je nach Bedingungen, mit Zinsen ab dem Buchungstag statt erst nach der zinsfreien Frist. Bonuspunkte gibt es dafür oft keine. Eine einheitliche Praxis der Schweizer Kartenherausgeber konnten wir nicht feststellen, und Zahlen nennen wir deshalb bewusst keine.

Fremdwährung. Belastet der Anbieter Ihre Karte in Euro oder Dollar – bei CEX.IO etwa ist Franken gar nicht vorgesehen, bei Crypto.com läuft das Konto in Euro –, rechnet Ihr Kartenherausgeber zu seinem eigenen Kurs um und verlangt in der Regel eine Bearbeitungsgebühr für Fremdwährungen. Beide Posten kommen zur Gebühr des Anbieters hinzu.

Teilzahlung. Wer die Kreditkartenrechnung nicht vollständig bezahlt, finanziert den Bitcoin-Kauf mit dem Kartenzins. Krypto auf Kredit zu kaufen, ist ein Risiko, das wir nicht empfehlen.

Debitkarte: Debit Mastercard, Visa Debit, PostFinance Card

Die klassische Maestro-Karte taugte nicht für Online-Käufe. Seit 2020 haben die meisten Schweizer Banken sie durch Debit Mastercard oder Visa Debit ersetzt – die UBS bietet laut Moneyland beide an, die ZKB setzt seit Juni 2022 auf Visa Debit, und neu ausgegebene PostFinance Cards sind seit April 2022 zusätzlich Debit Mastercards. Diese Karten funktionieren online wie eine Kreditkarte, inklusive Bestätigung in der App.

Für den Krypto-Kauf hat die Debitkarte zwei Vorteile: Der Betrag geht direkt vom Konto ab, eine Rechnung mit Zinsen gibt es nicht, und das Bargeldbezug-Risiko der Kreditkarte entfällt weitgehend. Dafür setzt die Bank oft tiefere Online- oder Tageslimiten, die Sie im E-Banking anpassen können. Den Zuschlag des Krypto-Anbieters zahlen Sie trotzdem in voller Höhe – Mt Pelerin, Relai und SwissBorg unterscheiden bei ihren Sätzen nicht zwischen Kredit- und Debitkarte.

Apple Pay und Google Pay

Apple Pay und Google Pay sind keine eigenen Zahlungswege, sondern eine Hülle um Ihre Karte. Mt Pelerin, Relai und SwissBorg verlangen dafür denselben Satz wie für eine Kartenzahlung, und auch die Regeln Ihres Kartenherausgebers gelten unverändert. Praktisch ist der Weg trotzdem: Der Anbieter erhält statt der echten Kartennummer nur einen Stellvertreter-Code, und Sie bestätigen per Gesichtserkennung oder Fingerabdruck. Voraussetzung ist, dass Ihre Bank die Karte für Apple Pay oder Google Pay freigeschaltet hat.

So läuft ein Kartenkauf ab

  1. Konto verifizieren

    Ausweis fotografieren, Selfie machen, Adresse angeben. Ohne diese Prüfung (KYC) nimmt kein Anbieter eine Karte an.

  2. Karte hinterlegen

    Kartennummer erfassen oder Apple Pay bzw. Google Pay wählen. Die Karte muss in der Regel auf Ihren Namen lauten – denselben wie das Konto.

  3. Betrag prüfen

    Vor dem Bestätigen den Gesamtpreis, die Gebühr und den Kurs vergleichen. Erscheint der Betrag in Euro oder Dollar, kommen Fremdwährungsgebühren dazu.

  4. In der App freigeben

    Die 3-D-Secure-Anfrage in der App Ihrer Bank oder Ihres Kartenherausgebers bestätigen. Danach sind die Coins meist innert Minuten im Konto.

  5. Coins sichern

    Beleg aufbewahren und grössere Beträge auf eine eigene Wallet übertragen, sofern der Anbieter sie nicht ohnehin dorthin schickt.

Die Prüfung nach dem Prinzip Know Your Customer: Der Anbieter prüft Ihre Identität, meist mit Ausweis und Selfie, bevor Sie handeln dürfen. ist der eigentliche Zeitfresser – die Kartenzahlung selbst dauert Sekunden. Wer es eilig hat, sollte die Verifizierung erledigen, bevor er kaufen will. Mehr dazu unter Krypto sofort kaufen.

Sie wollen nicht 3 bis 4 Prozent Kartenzuschlag zahlen? Mit einer Franken-Überweisung kaufen Sie dieselben Coins günstiger.

Seit 2013 am MarktGruppe registriert bei FinCEN (USA) und FCA (UK)

Konto eröffnen

3-D Secure, Limiten und abgelehnte Zahlungen

Bei Online-Zahlungen verlangen Schweizer Kartenherausgeber eine Bestätigung nach dem Verfahren Sicherheitsverfahren von Visa und Mastercard: Online-Zahlungen werden zusätzlich in der App der Bank oder per Code bestätigt., meist per Push-Nachricht in ihrer App. Kommt keine Anfrage oder läuft sie ab, scheitert die Zahlung. Kontrollieren Sie, ob die App aktuell ist und Benachrichtigungen erlaubt sind.

Wird die Karte trotzdem abgelehnt, liegt es meist an einem von vier Gründen: Die Monats- oder Online-Limite ist erreicht; die Karte lautet auf einen anderen Namen als das Krypto-Konto; der Kartenherausgeber blockiert Zahlungen an Krypto-Händler aus Vorsicht; oder der Anbieter selbst setzt eine Grenze. Bei Mt Pelerin sind es CHF 5’000 pro Kartenkauf, bei CEX.IO in den ersten drei Monaten USD 1’000 pro Tag. Ein Anruf bei der Karten-Hotline klärt, ob die Bank die Zahlung gestoppt hat; danach lässt sich die Sperre oft für einzelne Zahlungen aufheben.

Ein Wort zu Betrug: Kein Bankberater und keine Behörde verlangt, dass Sie mit Ihrer Karte Krypto kaufen und an eine fremde Adresse senden. Einmal gesendete Coins lassen sich nicht zurückbuchen, auch nicht über eine Rückbelastung der Karte. Die gängigen Maschen beschreibt der Ratgeber Krypto-Betrug in der Schweiz.

Wann die Karte sinnvoll ist – und wann nicht

Die Karte lohnt sich, wenn es um Tempo und kleine Beträge geht: ein erster Kauf über CHF 100, um eine App auszuprobieren, oder ein Kauf am Wochenende, wenn Überweisungen ruhen. Bei Mt Pelerin bleiben die ersten CHF 500 pro Jahr mit 2,5 Prozent im Rahmen. Auch wer kein Konto bei einer Bank hat, die mit Krypto-Anbietern gut zusammenarbeitet, kommt per Karte ans Ziel.

Für alles Regelmässige ist die Überweisung in Franken der bessere Weg. Bei einem monatlichen Sparplan summieren sich 3 bis 4 Prozent Zuschlag zu Beträgen, die den Unterschied zwischen zwei Anbietern deutlich übersteigen. Wer schon Kunde bei PostFinance, Yuh oder der ZKB ist, kauft direkt aus dem Kontoguthaben, ganz ohne Karte. TWINT nehmen die geprüften Anbieter übrigens nicht an – mehr dazu unter Krypto kaufen mit TWINT.

Steuerlich ändert der Zahlungsweg nichts: Gekaufte Coins deklarieren Sie per 31. Dezember im Wertschriftenverzeichnis, Kursgewinne bleiben für Privatanleger steuerfrei. Details im Ratgeber Krypto-Steuern in der Schweiz. Und falls die Coins auf einer Plattform liegen bleiben: Wie Sie sie selbst verwahren, erklärt Krypto-Wallets in der Schweiz.

FAQ

Häufige Fragen

Kann man in der Schweiz Krypto mit Kreditkarte kaufen?

Ja. Mt Pelerin, Relai, SwissBorg, CEX.IO und Crypto.com nehmen Visa und Mastercard sowie Apple Pay und Google Pay an, YouHodler ebenfalls. Kraken bietet Kartenzahlungen nur für Euro-Konten im EWR an; Schweizer zahlen dort per SIC-Überweisung. Banken wie PostFinance oder die ZKB verkaufen Krypto nur aus dem Kontoguthaben, nicht per Karte.

Was kostet ein Bitcoin-Kauf mit Kreditkarte?

Bei Schweizer Anbietern zwischen 2,5 und rund 5,5 Prozent. Mt Pelerin verlangt 2,5 Prozent bis CHF 500 Jahresvolumen, darüber 3,8 Prozent. Relai rechnet 1 Prozent Servicegebühr plus 3 Prozent Kartenzuschlag. SwissBorg nimmt 4,5 Prozent für die Aufladung und danach 0,99 Prozent für den Tausch. Dazu kann Ihr Kartenherausgeber Fremdwährungs- oder Bargeldbezugsgebühren verrechnen.

Gilt ein Krypto-Kauf mit Kreditkarte als Bargeldbezug?

Das kann passieren. Krypto-Käufe laufen im Kartennetz meist als bargeldähnliche Transaktion. Manche Kartenherausgeber behandeln sie deshalb wie einen Bargeldbezug, mit Bargeldgebühr und allenfalls Zinsen ab dem Buchungstag, statt wie einen normalen Einkauf. Eine allgemeine Regel für Schweizer Karten gibt es nicht. Fragen Sie vor dem ersten Kauf bei Ihrer Bank oder Ihrem Kartenherausgeber nach.

Kann ich mit einer Debitkarte Krypto kaufen?

Mit den neuen Debitkarten meist ja. Die meisten Schweizer Banken haben die Maestro-Karte seit 2020 durch Debit Mastercard oder Visa Debit ersetzt, und diese funktionieren online mit 3-D Secure. Neu ausgegebene PostFinance Cards sind seit April 2022 zusätzlich Debit Mastercards. Der Betrag geht direkt vom Konto ab, eine Kreditzinsfalle gibt es nicht. Den Kartenzuschlag des Anbieters zahlen Sie trotzdem.

Ist Apple Pay günstiger als die Kreditkarte?

Nein. Apple Pay und Google Pay belasten im Hintergrund dieselbe Karte, und Mt Pelerin, Relai und SwissBorg verrechnen dafür denselben Satz wie für eine Kartenzahlung. Der Vorteil liegt anderswo: Der Anbieter sieht Ihre Kartennummer nicht, und Sie bestätigen per Gesichtserkennung oder Fingerabdruck statt mit einem Code.

Warum wird meine Karte beim Krypto-Kauf abgelehnt?

Häufige Gründe sind eine zu tiefe Karten- oder Online-Limite, eine nicht bestätigte 3-D-Secure-Abfrage, eine Karte auf einen anderen Namen als das Konto oder eine Sperre des Kartenherausgebers für Krypto-Händler. Auch Anbieter setzen Grenzen, etwa Mt Pelerin mit CHF 5’000 pro Kartenkauf. Ein Anruf bei der Karten-Hotline klärt meist, ob die Bank die Zahlung blockiert hat.

Bereit, es selbst auszuprobieren? Ein Konto ist in wenigen Minuten eröffnet.

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Seit 2013 am MarktGruppe registriert bei FinCEN (USA) und FCA (UK)